Hoe klinkt water, sneeuw en regen? In een programma van moderne muziek en film laat het Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal op 16 januari composities van Berio, Debussy, Ligeti en Eisler horen. De film Regen van Joris Ivens en Mannus Franken wordt twee maal vertoond: één maal zwijgend en één maal met muzikale begeleiding. 


Beelden van Tony Cragg in het Skulpturenpark.

Uit het programma TONLEITER:

Vierzehn Arten den Regen zu beschreiben

Samstag > 16. Januar > 19 Uhr > Pavillon

Luciano Berio(1925-2003)
Wasserklavier, 1965
Claude Debussy (1862-1918)
Jardins sous la pluie (aus: Estampes), 1903
Brouillards (aus: Préludes II), 1911
Tan Dun (*1957)
Dew-Fall-Drops für Klavier, 2000
György Ligeti (1923-2006)
Arc en ciel für Klavier, 1985
Toru Takemitsu (1930-1996)
Rain Tree Sketch 2 (In memoriam Olivier Messiaen) für Klavier, 1992
Helen Grime (*1981)
Snow and Snow für Klarinette, Bratsche und Klavier, 2012
Hanns Eisler (1898-1962)
Vierzehn Arten den Regen zu beschreiben op 70, 1941
(live zum Stummfilm Regen von Joris Ivens)

Die Poesie, die von Regen oder Wasser ausgehen kann, inspirierte viele Komponisten des 20. Jahrhunderts. Ob Nebel, Schnee, Tautropfen oder ein Regenbogen - jedesmal entstand ein überaus farbiges Bild des flüssigen Elements. Debussy war einer der ersten Komponisten, der seine Eindrücke davon mit den Werken Jardins sous la pluie und Brouillards für Klavier in musikalische Bilder fasste.

Von der beeindruckenden Zerbrechlichkeit, der Schönheit und rätselhaften Eigenart des Schneefalls, die in dem Gedicht Snow and Snow des englischen Dichters Ted Hughes zum Ausdruck kommt, ließ sich hingegen die Komponistin Helen Grime inspirieren. Sie zählt zu den erfolgreichsten jüngeren britischen Komponistinnen.

Einer der ersten Dokumentarfilmer, der sich mit dem Licht- und Schattenspiel des Regens auseinandersetzte, war Joris Ivens. Er schuf 1929 mit seinem zwölfminütigen Stummfilm Regen ein beeindruckendes Filmexperiment. Regen gilt heute als einer der wichtigsten niederländischen Beiträge zur europäischen Filmavantgarde der 20er Jahre. Die Filmbilder ähneln in ihrer Anlage und ihrer poetischen Intensität einem strophischen Gedicht und werden dabei gleichzeitig zu einer abstrakten Erzählung. Der österreichische Komponist Hanns Eisler schrieb 1941 dazu eine Filmmusik, die im Konzert unter der Leitung von Mark-Andreas Schlingensiepen live zum Film erklingen wird.

Es spielen:
Ulrike Nahmmacher Violine
Nora Niggeling Bratsche
Susanne Müller-Hornbach Violoncello
Gerald Hacke Klarinette
Dirk Peppel Flöte
Florence Millet Klavier
Mark-Andreas Schlingensiepen Dirigent

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